Immobilie aufwerten

Immobilie aufwerten vor dem Verkauf: Diese Tipps sollten Verkäufer kennen

Immobilien aufwerten und einen höheres Verkaufspreis erzielen – davon träumen viele Immobilienbesitzer, die sich von ihren Objekten trennen wollen. Ob Sie eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus verkaufen möchten – für alle Immobilientypen gibt es verschiedene Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Rendite maximal steigern können. Nachfolgend wollen wir Ihnen einige dieser Optionen vorstellen. Ob Sie anschließend alle Ideen umsetzen oder nur einzelne Bereiche Ihrer Immobilie aufwerten, bleibt letztendlich Ihnen selbst überlassen.

Inhaltsverzeichnis:

Tipp 1: Kleine Details optimieren den Gesamteindruck

Tipp 2: Home Staging für mehr Gemütlichkeit

Tipp 3: Auch die äußeren Werte zählen

Tipp 4: Bodenbeläge verändern die Raumwirkung

Tipp 5: Keine falschen Versprechungen

Tipp 1: Kleine Details optimieren den Gesamteindruck

Der Teufel steckt im Detail. Dieses bekannte Sprichwort gilt auch für einen geplanten Immobilienverkauf. Wer einen Interessenten vom eigenen Objekt überzeugen möchte, sollte vor allem bei vermeintlichen Kleinigkeiten genau hinsehen: Dazu gehören beispielsweise Silikonfugen in Badezimmer und Küche. Sind diese verfärbt, porös oder gar voller Stockflecken, kann das bei Kaufinteressenten einen schlechten Eindruck hinterlassen. Selbiges gilt für eine vergilbte oder schadhafte Tapete an den Wänden. Eine Immobilie aufwerten muss nicht immer teuer sein: Ein paar neue Glühbirnen in die defekten Kellerlampen eingesetzt und schon können potentielle Käufer sich in aller Ruhe umsehen. Das hinterlässt einen deutlich besseren Eindruck, als wenn sie mit der Taschenlampe in jeden Winkel leuchten müssten.

 

Extratipp: Schauen Sie auch bei Armaturen genau hin: Unabhängig davon, ob Einbauküche und Badezimmer nach dem Verkauf so bleiben sollen, wie sie sind, können kalkverschmutzte Wasserhähne und Duschköpfe negativ auffallen. Dasselbe gilt für beschädigte oder fleckige Arbeitsoberflächen in der Küche oder einen schmutzverkrusteten Herd. Oftmals genügt es schon, einmal gründlich sauber zu machen, um die eigene Immobilie aufzuwerten. Das gilt insbesondere, wenn diese zuvor vermietet und von jemand anderem bewohnt war.

 

Tipp 2: Home Staging für mehr Gemütlichkeit

Wer schon einmal in einer leerstehenden Wohnung oder einem ausgeräumten Einfamilienhaus gewesen ist, weiß, wie ungemütlich die Atmosphäre dort sein kann. Umgeben von kahlen Wänden kann man sich kaum vorstellen, dass man sich hier einmal heimisch fühlen soll. Um eine Immobilie aufzuwerten und einen besseren Verkaufspreis zu erzielen, kann sich das sogenannte Home Staging lohnen. Hier wird das Objekt so eingerichtet und ausgestattet, als wäre es bewohnt. Dadurch können sich potentielle Käufer viel besser vorstellen, was sich aus Ihrem Objekt alles machen lässt. Doch Vorsicht: Home Staging kann mitunter mit einigen Kosten verbunden sein. Daher empfiehlt es sich Profis mit dieser Aufgabe zu bereuen. Diese können beispielsweise sicherstellen, dass Sie für die Präsentation nicht extra neue Möbel kaufen müssen, sondern diese stattdessen günstig mieten.

Immobilie aufwerten Innen

Tipp 3: Auch die äußeren Werte zählen

Sie möchten ein Haus mit Garten verkaufen? Wenn Sie Ihre Immobilie aufwerten wollen, sollten Sie das Grundstück nicht vernachlässigen. Jungen Familien, aber auch Senioren und Paaren soll der Garten schließlich zukünftig als gemütliche Wohlfühloase dienen. Umso besser, wenn sie von vornherein den Eindruck bekommen, dass Hängematte, Planschbecken und Kräutergarten vor Ort bestens aufgehoben sind. Um Ihre Immobilie aufzuwerten, müssen Sie nun nicht extra Blumenbeete anlegen und eine neue Terrasse verlegen – ein gemähter Rasen und ein paar farbige Blumenakzente genügen oftmals schon, um jemandem den Traum vom eigenen Garten schmackhaft zu machen.

Extratipp: Volle Power für einen guten Eindruck. Oftmals hinterlassen Schmutz, Unkraut oder Moos ihre Spuren auf den Wegen zur Haustür oder in den Garten. Ein Hochdruckreiniger kann für wenige Euros im Baumarkt gemietet werden und bringt Pflastersteine und Co. schnell wieder auf Hochglanz.

 

Tipp 4: Bodenbeläge verändern die Raumwirkung

Um eine Immobilie aufzuwerten, kann es sich empfehlen, auch den Bodenbelag im Objekt ins Auge zu fassen. Verschlissene Teppichböden oder stark angegriffenes Laminat hinterlassen zwar einen bleibenden Eindruck – nicht aber unbedingt einen guten. Häufig genügt es bereits den Boden einmal gründlich zu reinigen. Das gilt vor allem, wenn bereits Renovierungsarbeiten durchgeführt worden sind. Ist der Teppichboden nicht mehr schön anzusehen, kann man sich mit günstiger Auslegeware behelfen. Ein Holzfußboden dagegen kann neu geölt werden – das dauert nicht unbedingt lange, sorgt aber gleich für eine angenehme Atmosphäre im ganzen Raum. Notfalls kann man sich mit kleinen Läufern behelfen und einzelne unschöne Stellen oder Flecken abdecken.

Immobilie aufwerten Bodenbeläge

Tipp 5: Keine falschen Versprechungen

Wer eine Immobilie aufwerten möchte, um das Verkaufsergebnis des betreffenden Objekts zu verbessern, hat viele Möglichkeiten. Eines sollte man dabei aber keinesfalls vergessen: Schummeln oder falsche Versprechungen sind nicht erlaubt. Beim Immobilienverkauf zählt Ehrlichkeit. Über bekannte Mängel mit einem Eimer Farbe hinwegzutäuschen und die Schäden bewusst zu verheimlichen, kann Konsequenzen nach sich ziehen. Beim Aufwerten einer Immobilie vor dem Verkauf geht es darum, diese im bestmöglichen Licht zu präsentieren, um den Immobiliensuchenden zu überzeugen. Gern können wir Sie dabei unterstützen: Wir finden für Sie nicht nur einen potentiellen Käufer, sondern helfen Ihnen auch beim Aufwerten Ihres Objekts. Sprechen Sie uns an.